Das Team

Die Menschen hinter TrauerRaum Spittal.

TrauerRaum Spittal wird von drei ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen getragen. Wir sind ausgebildet nach den österreichweiten Qualitätskriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung (BAT). Uns verbindet die Überzeugung, dass kein Mensch mit seiner Trauer allein bleiben sollte.

Ein ruhiger Fluss zwischen herbstlichen Bäumen
Foto: Noah Silliman / Unsplash

„Meine Trauer ist grün

für die Hoffnung, die Zuversicht

und das Wissen darum, dass es immer weiter geht.“

Andrea Böttler, „Farben der Trauer“

Es ist immer gut, ein Bild vor Augen zu haben, bevor man jemanden trifft.

G

Gerhild Kapeller

Trauerbegleiterin, ehrenamtlich

Meine Trauer hätte ich leichter ertragen, wenn ich einen Menschen zum Reden gehabt hätte, der keine Angst vor diesem Thema hat. Der mich ernst nimmt und mir zuhört, ohne nur Ratschläge zu geben. Und noch vieles mehr.

B

Birgit Winkler

Trauerbegleiterin, ehrenamtlich

So individuell wir Menschen sind, so unterschiedlich kann unsere Trauer sein. Kein Mensch muss mit seiner Trauer allein sein.

U

Ursula Weiss-Wichert

Trauerbegleiterin, ehrenamtlich

Niemanden im Stich lassen. Zuhören, Zeit und Sicherheit geben. Die Hand reichen und gemeinsam durch die schwere Zeit gehen.


Haltung

Unsere Haltung

Im TrauerRaum Spittal sind trauernde Menschen jeder Religion, jeden Alters und mit jeder Lebensgeschichte willkommen. Wir werten nicht, wir vergleichen keine Verluste, und wir drängen niemanden, mehr zu teilen, als gerade guttut.

Manchmal braucht jemand mehr Unterstützung, als wir als Selbsthilfegruppe geben können, etwa wenn die Trauer krank macht. Dann sprechen wir das behutsam an und ermutigen dazu, zusätzlich professionelle psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Farben der Trauer

Warum unsere Website so bunt ist.

Trauer, so denken viele, ist schwarz und weiß: dunkle Kleidung, schwarz umrandete Parten, gedämpfte Stimmen. Wer selbst trauert, erlebt sie oft ganz anders. Da ist Unruhe, die keinen Platz findet. Sehnsucht, still wie ein später Abend. Tage, an denen der Boden unter den Füßen fehlt. Und dazwischen, manchmal unerwartet, ein warmes Licht oder ein erstes zartes Grün.

Das Gedicht „Farben der Trauer“ von Andrea Böttler erzählt genau davon. Es gibt jedem Gefühl der Trauer eine eigene Farbe, und am Ende stehen alle nebeneinander, bunt wie ein Kaleidoskop. Uns hat es berührt, weil es ausspricht, was wir in der Begleitung immer wieder erleben: Kein Gefühl ist falsch, und keines muss versteckt werden.

Deshalb trägt jede Seite dieser Website eine Farbe aus dem Gedicht. Gelb steht für das Licht und die Menschen, die es uns bringen. Blau für Abend, Stille und Sehnsucht. Braun für das Ringen um festen Boden. Grün, die Farbe dieser Seite, für Hoffnung und Zuversicht. Rot für die Unruhe, die bei uns ankommen darf. Auch Schwarz und Weiß haben ihren Platz.